"Manhattan_Melbourne_München" THITZ IS BAG IN TOWN

Ausstellung mit Bildern
des Tüten-Künstlers THITZ


AUSSTELLUNG: 19. Januar – 28. Februar 2019

THITZ

Als Thitz Mitte der 1980er Jahre auf einer Reise zu einer Gruppenausstellung in New York die meterhohe Fassadenwerbung entdeckte, die ganze Häuserwände in riesige Werbeflächen verwandelte, war das die Geburtsstunde des „Tüten-Thitz“. Die großflächigen Plakate und Leuchtreklamen im Zusammenspiel mit den Einkaufstüten faszinierten den Weltenbummler. Verrieten sie doch viel über die Städte und ihre Bewohner. Wenn Thitz im Atelier eines seiner Bilder beginnt, schiebt er jene Papiertüten, die in seinen Augen New York, Hongkong, Paris, London oder auch München am besten repräsentieren, solange auf der Grundierung hin und her, bis er den idealen Platz für sie gefunden hat. Dann werden die Tüten aufgeklebt und mit Acrylfarbe übermalt, bis sie zu gestalterischen Elementen geworden sind, die sich ins Gesamtwerk integrieren. Henkel durchbrechen schließlich die Leinwände, stehen im Bild oder ragen darüber hinaus. Sind überall griffbereit, als seien die Gemälde selbst Tüten. Zuletzt fügt Thitz mit flinker Hand jene Tuschezeichnungen ein, deren Detailreichtum man nur aus der Nähe erkennen kann, sie sind das letzte gestalterische Element. „Wer Großstädte malen will“, sagt Thitz, „darf keine ausgedachten Städte darstellen, sondern muss versuchen, das empfundene Erlebnis an sich zu malen, muss alle Geräusche, den Krach, den Staub und die Gerüche widerspiegeln. In eine Sekunde Stadt passt unendlich viel Information – und die will ich darstellen.“ Angela Merkel, Giovanni Elber, Rudolf August Oetker oder auch Frieder Burda, sie alle sind Sammler seiner Werke, die auf ganz besondere Weise die Menschen und Kulturen dieser Welt miteinander verbinden.

ÖFFNUNGSZEITEN

DONNERSTAG + FREITAG: 15-18 Uhr

SAMSTAG: 11-14 Uhr

und jederzeit gerne nach
telefonischer Vereinbarung:

 

+ 49 170 2457631

NÄCHSTE VERNISSAGE
am Freitag, 22. März 2019 ab 19 Uhr:
30. Ausstellung der GALERIE KUNSTSTÜCKE
mit Bildern von Greet Helsen und 30 „Edekafrauen“ von Kristina Fiand