KATHARINA ANDRESS

KATHARINA ANDRESS

KATHARINA ANDRESS

Die Bildhauerin (Jahrgang 1984) ist ein echtes Münchner Kindl und hat auch ihren Abschluss als studierte Bildhauerin 2020 an der Akademie der Bildenden Künste in München gemacht. In ihren Skulpturen trifft uraltes Handwerk auf Menschen der Zukunft – denn die Bildhauerin fasst ihre „Andreonauten“ mit einer jahrhundertealten Technik, die aus dem Rokoko kommt. Damals wollten die Bildhauer*innen ihre Figuren verfremden oder ein wertigeres Material vortäuschen. Andress erklärt ihre Motivation so: „Ich wollte daraus etwas Technoides schaffen, eine fast schon kunststoffartige Oberfläche, ohne dass es Kunststoff sein sollte.“ Die Arbeitsmethode ist enorm aufwändig: „Die Fassung ist nicht besonders dick, etwa drei Millimeter. Das heißt, alles was man sieht, ist geschnitzt. Die Figur muss entsprechend vorbereitet sein – ich raspele und schleife sie, sodass keine Schnitzspuren mehr zu sehen sind. Dann setze ich einen Kreidegrund nach alten Rezepturen an und vermische Bologneser und Champagner Kreide mit einem Hasenleim-Wasser-Gemisch. Der Hasenleim ist ein historischer Leim aus Hasenhäuten und Hasenknochen. Mittlerweile gibt es moderne Alternativen, aber früher war das der gängige Leim. Das Ganze hat dann eine sahnige Konsistenz. Weil die Masse warm sein muss – aber nicht zu heiß und nicht zu kalt sein darf – ist bei diesem Arbeitsschritt Konzentration angesagt. Passt die Temperatur, werden ungefähr 15 Schichten mit einem Pinsel aufgetragen. Dazwischen schleife ich immer mal wieder, damit es wirklich glatt wird. Ganz zum Schluss poliere ich die Figur mit einem Achat-Stein. Dadurch verdichtet sich die Oberfläche, dass es fast wie Porzellan oder Marmor wirkt.“ 
Auf den ersten Blick wirken die Figuren somit gar nicht wie aus Holz geschnitzt. Umso wichtiger ist es der Künstlerin daher, das Gesicht deutlich als Holz erkennbar zu lassen. „Wenn die Figur komplett weiß wäre, würde man ganz schnell an Kunststoffguss denken.“

Etwa zwei Monate benötigt Katharina Andress für die Herstellung eine Figur, bei filigraneren Arbeiten auch länger. Die Entwurfsphase beginnt sie immer mit einem kleinen Modell. „Das ist für mich eine Art Ideensuche, aber gleichzeitig auch eine eigenständige Arbeit. Daraus entsteht meistens eine Serie von circa zehn kleinen Figuren. Im Anschluss suche ich mir fünf aus und vergrößere sie. Diese dann zu schnitzen und zu fassen, dauert mehrere Wochen und Monate.“

Die GALERIE KUNSTSTÜCKE MÜNCHEN freut sich sehr, diese besondere Künstlerin mit ihrer ureigenen Handschrift ab 2021 zu vertreten.

 

STATIONEN

  • 1984 geboren in München
  • 2005-2008 Ausbildung zur Holzbildhauerin, Schulen für Holz und Gestaltung Garmisch-Partenkirchen
  • 2012-17 Atelier für Kleinskulptur in Schondorf am Ammersee
  • 2015-20 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hermann Pitz 
  • 2020 Diplom, Thema: „Andreonauten“
  • seit 2021 vertreten in der Galerie Kunststücke
  • Solo- und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland

AUSZEICHNUNGEN & FÖRDERUNGEN

    • Finalistin „Dannerpreis 2014“ Schloss Johannisburg Aschaffenburg
    • 2014 Kulturförderpreis der Stadt Landsberg am Lech
    • 2019 Jurypreis „Das Kleine Format“ Dießen am Ammersee
    • Finalistin „Karl & Faber Preis der Stiftung Kunstakademie“, Karl & Faber Kunstauktionen München 2019
    • 2020/2021 Bayerisches Atelierförderprogramm
    CORNELIA BRADER

    CORNELIA BRADER

    CORNELIA BRADER

    wurde 1974 in Memmingen geboren. Aufgewachsen ist sie auf dem Hof ihrer Eltern in Buxach bei Memmingen, und dorthin ist sie nach Lehr-, Studien- und Wanderjahren auch zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Familie im ausgebauten Obergeschoss eines gut dreihundert Jahre alten Bauernhauses. Ihre Vorfahren kamen vor ziemlich genau 200 Jahren aus der Schweiz ins Allgäu, „Geschlecht Brader seit 1819“ steht auf einer blau umrahmten Fläche, die über der Haustür im Putz versenkt ist. Den Hof hat ihr älterer Bruder übernommen und auf Biogas umgestellt.
    Deshalb wurde die ehemalige Milchkammer auf dem Hof frei, in der sich die Künstlerin vor Jahren schon ihr Bildhauer-Atelier eingerichtet hat. Als siebtes von acht Kindern hat sie sich schon früh gerne mal „zurückgezogen vom Familientrubel“, fand Ruhe und Kraft beim Malen und Zeichnen. Zur Holzschnitzerei kam sie an der Fachoberschule für Gestaltung in Augsburg, wo sie 1995 ihr Fachabitur machte. Ein Lehrer erkannte ihr Talent und machte sie auf die Fachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen aufmerksam. Die Schule war im Umbruch, als Cornelia Brader 1996 ihre dreijährige Ausbildung zur Holzbildhauerin begann. Neue Lehrbeauftragte hätten sie weit für die freie Kunst geöffnet, erinnert sie sich.
    Nach abgeschlossener Ausbildung gönnte sie sich Studienreisen unter anderem nach Irland, wo sie ihren Lebensgefährten Aidan, auch Vater ihrer zwei Töchter, und ihr späteres Diplomthema fand. Dann wechselte sie an die Bildhauerklasse der Hochschule für Kunst in Bremen. Sie arbeitete ein Zeit lang auch mit Bronze und Gips, letztlich aber blieb Holz das Material ihrer Wahl. „Bei der Arbeit mit Holz“, sagt sie, „sieht man gleich das Ergebnis und das gefällt mir.“
    Cornelia Brader arbeitet gegenständlich. Das war, zumal in der freien Kunst, nicht immer en vogue: „Figürlich war fast schon verpönt“, sagt sie. Ihr Bremer Professor Bernd Altenstein hielt daran fest. Viele Holzbildhauer aus Süddeutschland, die figürlich arbeiten wollten, hätten sich deshalb bei ihm eingeschrieben, erinnert sich die Künstlerin.
    Als Modell für ihre Skulpturen, die sie bei gutem Wetter auch gerne mal mit der Kettensäge unter freiem Himmel fertigt, dienen Fotografien von Mensch und Tier. Während des Studiums hat sie auch begonnen, Miniaturen von Badenden zu schnitzen. Die Idee war, sie an Strandurlauber zu verkaufen, sagt sie, allerdings sei das eher als Jux gedacht gewesen. Schlecht war der Gedanke trotzdem nicht. In Galerien verkaufen sich die Miniaturen gut.
    „Große Leute“ und „Kleine Leute“ nennt Cornelia Brader diese beiden Themenstränge. Die Skulpturen idealisieren nicht, sondern zeigen alltägliche Persönlichkeiten mit sehr individuellen Zügen; sie sind gleichwohl „nicht superrealistisch“, sondern tragen Spuren der Bearbeitung, Materialfehler, Risse. „Die Proportionen müssen stimmen“, sagt sie, „da leg ich Wert drauf.“ Lindenholz mag sie, auch Pappel, weil es großporig und auch günstig ist; Eiche wählt sie für Skulpturen, die draußen stehen werden.
    Manchmal, sagt Cornelia Brader, spreche das Material, dann könne sie an einem Stück Holz erkennen, was sich darin verberge. In der Regel aber verfolge sie ein Konzept, und dafür benötige sie möglichst fehlerfreies Holz: „Erst die Idee, dann die Kunst“.
    Ihre Diplom-Idee ritt durch Dublin. Während ihres Studienaufenthaltes in der irischen Hauptstadt entdeckte sie die „traveller“, fahrendes Volk, das vom Pferdewagen herab zur Sesshaftigkeit gezwungen wurde. Ihre Ponys haben sie behalten, weshalb Kinder und Jugendliche zu Pferd zumindest damals ein alltäglicher Anblick waren. In ihren Großskulpturen mit dem Titel „Pony Kid“ setzt Cornelia Brader diesen Menschen ein Denkmal und gibt der traditionell etwas martialisch-militärisch auftretenden Gattung „Reiterstandbild“ einen Dreh in ein anderes Milieu und eine andere Kultur.
    „Pony Kid“, befand ihr Bremer Professor Bernd Altenstein, sei ihr Durchbruch zu einer originären Thematik und eigenständigen skulpturalen Großform: nicht General oder Fürst, die Unterschicht zu Pferde.
    Auch in der Ausstellung „LAUTER HELDEN“ in der Galerie Kunststücke wird Cornelia Brader u.a. einige Skulpturen mit Pferde-Motiv zeigen – als Vollfigur und in Form von Relief-Arbeiten, die sie mit einer ganz neuen Schnitztechnik angefertigt hat.

    STATIONEN

    • 1996-1999  Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Fachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen
    • 1999-2000  Studienaufenthalt in Griechenland und Irland
    •  2000-2006  Studium der Freien Kunst / Bildhauerei an der HfK Bremen, Diplom
    •  2006-2007  Meisterschülerin bei Prof. Bernd Altenstein
    •  seit 2007 Atelier als freischaffende Künstlerin in Buxach, Memmingen

    AUSZEICHNUNGEN

    • 2018 Stadtmaler-Stipendium Gaildorf, Baden-Württemberg
    • 2012 Publikumspreis der 63. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche Kempten
    • 2007 3. Preis „Junge Kunst 69“, Kunstverein Heidelberg
    • 2006 1. Preis für Skulptur der Landeskunstausstellung des BBK Niedersachsen
    • 2006 Publikumspreis der Landeskunstausstellung des BBK Niedersachsens
    • 2003 DAAD Stipendium für Bangkok
    • 1999 Leonardo da Vinci Stipendium für Griechenland

    ÖFFENTLICHE ANKÄUFE

    • Stadt Hessisch Lichtenau
    • Rundweg ARS NATURA, Barbarossaweg, Spangenberg
    • Freibad, Gaildorf
    • Kunstpromenade, Burhave, Butjadingen
    • Sammlung Hurrle
    • Stadt Memmingen
    • Klinikum Memmingen
    DANIEL EGGLI

    DANIEL EGGLI

    DANIEL EGGLI

    Schon als Kind begeisterte sich Daniel Eggli – angeleitet vom Großvater – für das Schnitzen von Holz. Seine Begeisterung für das Material ist geblieben. Allerdings hat sich das Werkzeug, mit dem er arbeitet, erst während seines Studiums an der Kunsthochschule Zürich herausgebildet: die Kettensäge!
    Die Bildhauerei mit der Kettensäge eröffnete ihm „ein neues Universum“, sagt er – eines mit Suchtcharakter: „Die Geschwindigkeit der Kettensäge, die Dynamik beim Sägen, überträgt sich auf die Skulptur und bringt Bewegung“, so der Schweizer.
    Seine Werke sind Figuren aus dem täglichen Leben. Feine Beobachtungen, die er mit Witz und einer unverkennbaren Handschrift auf seine Figuren überträgt, verleihen seinen Skulpturen das gewisse Etwas. Wobei die Raubeinigkeit der Kettensäge verhindert, dass Eggli sich auf Details kapriziert. Es sind die simplen Konturen und Umrisse, die bestimmte Haltung, das gelungene Zusammenspiel der Oberflächen, die seine stets gesichtslosen Figuren so kantig, lebensecht und liebenswert machen.

    STATIONEN

    • 1972 geboren in Rorschach (CH)
    • 1997- 2001 Studium an der Hochschule der Künste Zürich (CH)
    • 2001 Förderpreis der Hochschule der Künste Zürich (CH)
    • Seit 2001 freischaffender Holzbildhauer mit Atelier in Rheineck (CH)
    • Seit 2001 diverse Ausstellungen im In- und Ausland
    • Seit 2002 Dozent an der Scuola di Scultura di Peccia (CH)
    • 2006 Preis der Perincioli Stiftung zur Realisierung der Ausstellung „Stein und Holz“ auf dem Skulpturenweg in Peccia (CH)
    • 2007 ART FAIR 21, Köln
    • 2008 Art Karlsruhe
    • Seit 2010 Dozent an der Kunstschule Liechtenstein (FL)
    • 2010 Art Karlsruhe
    • 2011 ART FAIR 2011 in Bologna
    • 2012 Martini Arte Internazionale, l‘Antico Borgo Monchiero (Italien)
    ERNST GROSS

    ERNST GROSS

    ERNST GROSS

    wurde 1959 in Homberg/Efze geboren. Zusammen mit seiner Frau Kristina Fiand, den drei gemeinsamen Kindern, Hund Lilli, zwei schwarz-weißen Katzen, zwei zahmen Haubenhühnern und einem japanischen Zwerghahn lebt und arbeitet der Holzbildhauer auf dem Werkhof mitten in Großropperthausen, einem kleinen Dorf mit viel Fachwerk in Hessen.
    Auf seine Arbeit als Holzbildhauer verweisen bei der Ankunft am Hof bereits eindrucksvolle Baumstämme mit gewaltigem Umfang.
    Ihnen rückt Ernst Groß mit der Kettensäge zu Leibe und zaubert daraus gerne Objekt-Serien, die mal kleiner, mal größer ausfallen, als großes Gesamtes jedoch nie ihre Grundaussage verlieren: als Metaphern für das Menschsein zu dienen, immer hintersinnig und ironisch, stets das labile Gleichgewicht von Sein und Schein im Focus.
    In der „Galerie Kunststücke“ zeigt Ernst Groß im Rahmen der Ausstellung „Lauter Helden“ zahlreiche Arbeiten aus der 2008 begonnenen Serie „Nicht ohne meinen Porsche“, die jenes typische Prestigeobjekt zwar in den Mittelpunkt stellt, sogleich durch hintergründige „Anhängsel“ an der Karosse aber ad absurdum führt.
    Die erste Skulptur im Jahr 2008, Ernst Groß erinnert sich noch gut, war „der klassische 911er in weiß“ – dieser zog einen schmucklosen Wohnwagen hinter sich her als Sinnbild für Entschleunigung und Rückzug von Karriere und Alltagsstress.
    Daraus entstand bis heute eine Serie von Autoskulpturen, hauptsächlich aus dem klassischen Sportwagensegment. Alle erzählen kleine erfolgversprechende Geschichten vom „Machen“. Sie schleppen völlig absurde Dinge hinter sich her, tragen Lasten auf Dachgepäckträgern und sind emsig unterwegs. Die Geradlinigkeit und Exklusivität der Karosse steht dabei im Widerspruch zur Ladung. Form und Inhalt beißen bzw. necken sich. Die stets unsichtbaren Fahrer sind unterwegs auf einer Strecke zwischen Sein und Schein, beladen mit verborgenen Lüsten und Wünschen: sie sammeln Kunstwerke, bauen Traumhäuser, wollen die Welt retten, alle Freunde ins Boot holen, einfach mal nicht da sein, ihre Ökobilanz verbessern oder der Realität ein Zeichen entgegensetzen.
    Alle Skulpturen sind geschnitzt aus alten Eichenbalken, die aus abgerissenen, hessischen Fachwerkhäusern stammen. Alte Holzverbindungen verweisen auf die ursprüngliche Funktion des Materials. Hinzu kommt die Dimension Zeit in der gestalt, dass die Hölzer in einer Zeit verbaut wurden, in der das Automobil noch gar nicht existierte.
    Mittlerweile ist auch die Mittelklasse im Sortiment angekommen, das Auto an sich aber bald schon ein Auslaufmodell?

    STATIONEN

    • 1959 geboren in Homberg/Efze
    • 1982-85 Lehren zum Holzschnitzer
    • 1985-90 Studium der Freien Kunst und Bildhauerei an der Universität GH Kassel
    •  1991-93 Künstlerische Leitung, Kunsthof am BBZ, Kassel
    •  Seit 1993 Arbeit als freischaffender Künstler
    CHRISTIANE OSANN

    CHRISTIANE OSANN

    CHRISTIANE OSANN

    erzählt mit ihren figurativen Miniatur-Skulpturen aus Lindenholz auf eindrucksvolle Weise Geschichten. Ihr künstlerisches Verständnis gründet sich auf die Beschäftigung mit der menschlichen Gestalt und ihrem Umfeld. Dafür bedient sich die 35-Jährige eines Mittels der Bildhauerei, bei dem die Dimension eines Objektes vom Blickwinkel des Betrachters bestimmt wird. Zusätzlich vermittelt der Größenvergleich innerhalb der Skulpturenarrangements Monumentalität.
    Am liebsten würde man eintauchen in ihre Miniaturen, sich zu ihren Protagonisten – oder auch „Helden des Alltags“ – setzen, mit ihnen plaudern, picknicken, Vögel füttern oder baden gehen. Die Arbeiten der Bildhauerin bewegen sich zwischen Traum und Wirklichkeit; sie scheinen auf den ersten Blick Alltägliches abzubilden, auf den zweiten Blick verliert man sich in ihnen, wird in Osanns Kosmos entführt – doch man lässt sich gerne entführen, wecken ihre Arbeiten doch oftmals Erinnerungen an die eigene Kindheit, an die eigenen Träume. Die Schnitzarbeiten der Meisterschülerin des Bremer Bildhauer-Professors Bernd Altenstein tragen eine unverkennbare Handschrift. Umso mehr freuen wir uns, dass auch Christiane Osann bei der Ausstellung „Lauter Helden“ mit einigen ihrer Miniatur-Arbeiten vertreten ist.

    STATIONEN

    • 1975 geboren in Stuttgart
    • 1996-99 Fachschule für Holzbildhauerei (bei Michael von Brentano)
    • 1998 Kunstaktion „Portrai“ in Hamburg, Nürnberg, Bielefeld, Florenz
    • 1999 Stipendium Leonardo da Vinci, Griechenland
    • 2000-2006 Studium der freien Kunst HfK Bremen (bei Prof. Bernd Altenstein)
    • 2004 Stipendium, Bangkok
    • 1. und 2. Preis Bremer Umweltbehörde mit Tobias Freude
    • 2006-2007 Meisterschülerin HfK Bremen
    • seit 2007 Arbeit als freischaffende Bildhauerin
    •  2007 Kunstförderpreis Kissing
    • 2008 Ecke-Galeriepreis, Augsburg