ANDREAS DURRER

ANDREAS DURRER

ANDREAS DURRER

Andreas Durrer benutzt als Werkträger Leinwand, das Farbmaterial ist vornehmlich Acryl. Seine Farbmischungen sind kraftvoll und man kann sie gut und gerne nach musikalischen Gesichtspunkten behandeln, will man sie um ihrer selbst willen interpretieren. Die drastische Vereinfachung der Formen und die ungewohnten Farbkompositionen nehmen wenig Rücksicht auf die Art, wie sie vom Auge im äußeren Leben wahrgenommen werden. Durrer löst die Farbe von ihrer Funktion, einem Gegenstand zu dienen, die daraufhin auftauchende Autonomie geschieht im Bewusstsein des Betrachters.

STATIONEN

  • 1960 geboren in Basel
  • 1980-1984 Studium der Malerei bei Beppe Assenza
  • 1984-1986 Assistenz bei Beppe Assenza, frei-künstlerische Tätigkeit
  • 1986-1998 Umzug nach Deutschland, Dozent für Malerei am Novalis Hochschulverein in Dortmund
  • 1998 Rückkehr in die Schweiz, Dozent an der ASSENZA Malschule in Münchenstein
  • 1999 eigenes Atelier als freischaffender Künstler
  • 2012 – Gründung „NetzWerk Malerei“
  • Galerie Mollwo, Art Karlsruhe, o.a. show (2011-17)
SOPHIE FATTAL

SOPHIE FATTAL

SOPHIE FATTAL

In den gedeckt farbigen Bildern und bei den großformatigen Stofffiguren der französischen Künstlerin geht es immer um Sagen, Bräuche, Redewendungen und Sprichwörter („Mit den Wölfen heulen“; „Zwischen zwei Stühlen sitzen“; „Die Büchse der Pandorra“ etc…) Im Leben und beim Malen hält sich Sophie Fattal denn auch gerne an folgende Lebensweisheit ihrer Großmutter: „Mit dem einen Auge siehst du den Alltag um dich herum, blickst du auf das reale Leben, das sich auf Märkten, in Küchen und Kneipen abspielt. Dein zweites Auge sollte nach innen gerichtet sein und auf das achten, was Phantasie, Ideale und Vorstellungskraft dir bedeuten.“ In der Konsequenz haben die Menschen auf ihren Bildern immer nur ein Auge. Bis auf den träumerischen Ritter Don Quijote – der Fantast ist der einzige, der die Welt mit zwei Augen betrachtet. Generell bilden Fattals Bilder nie die Wirklichkeit ab, sie bleiben vielmehr im phantastischen Raum, sind aber immer hintersinnig und mit einer Prise Humor gewürzt.

REINHARD FRITZ

REINHARD FRITZ

REINHARD FRITZ

Der Künstler präsentiert sich mit Aquarellen und großformatigen Acrylbildern, auf denen die Acrylfarbe stark verdünnt aufgetragen wird und dadurch transparent und leuchtend erscheint. Die komplizierte Technik der Überblendung, d.h. die Abfolge der Schichten, erreicht eine kaum mehr zu überbietende Perfektion. Glyphen addieren sich zu experimentellen Serien, zu originellen Kompositionsmustern und Rasterfolgen. Auf zahlreichen Bildern des Künstlers finden sich – von ihm so benannte – „Bambusfische“: schwarzgraue Gestaltschemen, die sich auf der Leinwand zwischen den ebenso schwarzgrauen Bambusstangen hindurch schlängeln, wie Schatten durch einen Traum. In allen von Fritz geschaffenen Bildern sind Sinnenfreude und Kontemplation, Wandlung und Ruhe kein Widerspruch. Vielmehr überträgt sich die poetische Heiterkeit der geschichteten „Farbwolken“ sofort auf den Betrachter und erfüllt den Raum mit positiven Schwingungen.

STATIONEN

  • 1946 geboren in Spornitz (Mecklenburg)
  • 1951 Flucht der Familie nach West-Berlin und Übersiedlung nach Baden-Württemberg
  • Abitur mit Auszeichnung im Fach Bildende Kunst
  • 1966-67 Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart
  • 1967-74 Studium der Malerei bei Prof. Raimer Jochims an der Akademie der Bildenden Künste (Diplom)
  • Seit 1975 freiberuflicher bildender Künstler in München, seitdem zahlreiche Ausstellungen und öffentliche Ankäufe (z.B. Bayerisches Staatministerium für Arbeit und Sozialordnung; Städt. Sammlungen, Tuttlingen; Haegeumgang Theme Museum Geoje, Süd-Korea)
  • Preise und Stipendien: 1981 Jahresstipendium der Landeshauptstadt München
  • 1986 Stipendium für die Cité Internationale des Arts, Paris
  • 1992 Kunstpreis der Stadt Neuenburg am Rhein
  • 2002 Seerosenpreis der Landeshauptstadt München
  • 2016/17 Verleihung des Wanderpreises „Seerosenring“ des Seerosenkreises für das künstlerische Lebenswerk und das Engagement für Bildende Künstler und Künstlerinnen
EVA GROSSHENNIG

EVA GROSSHENNIG

EVA GROßHENNIG

Seit 1980 arbeitet die Künstlerin weitgehend abstrakt. Ihren Ursprung findet die Kunst von Eva Großhennig in Allem, was ihr im Alltag begegnet. „Probleme und Sorgen hat jeder von uns genug, deshalb ist es mein Anliegen, mit meiner Malerei den Betrachter froh zu stimmen“, sagt Großhennig über ihr Werk. „Ich male mit Acrylfarben auf Leinwand und Büttenpapier. Auf meiner Palette sind vorwiegend leuchtende Farben und ich male eher expressiv. Meine Malerei liegt zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, oft entwickelt sich ein Bild erst während des Malprozesses in die eine oder andere Richtung.“ Ihre Motive setzt die Künstlerin in ihren Bildern frei um, so dass ein Bild zwar abstrakt ist, den Betrachter jedoch ein leuchtendes Blau an einen See denken lässt und damit eine ganz persönliche Stimmung in seiner Phantasie entstehen kann. „Es ist mir wichtig, dass ein Bild jedem etwas Anderes erzählt, wenn er darin auf Entdeckungsreise geht.“

STATIONEN

  • 1944 geboren in Söcking am „Spatzenhof“
  • Studium an der Akademie der bildenden Künste in München bei Prof. Marxmüller und Prof. Zacharias
  • 1968 Staatsexamen für Kunsterziehung in München
  • Lehrtätigkeit als Kunsterzieherin bis 1975
  • Seit 1979 freischaffende Künstlerin, verschiedene Fortbildungen und Studienreisen
  • Seit 2001 Leitung von Kunstseminaren
  • Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen
  • Seit 2012 Dozentin der Kunstakademie EigenArt
GREET HELSEN

GREET HELSEN

GREET HELSEN

Die Herausforderung in der Malerei besteht für Greet Helsen darin, „das, was nicht sichtbar ist, in einem Bild zu zeigen“. Dabei verwendet Greet Helsen Acryl ähnlich wie Aquarellfarbe. Dies verleiht ihren Bildern eine Leichtigkeit, um nicht zu sagen Heiterkeit. Es entstehen abstrakte Kompositionen, deren wichtigste Elemente, Farbflächen an und für sich, meist als freie Rechtecke erscheinen. Zudem setzt sie gekonnt Akzente mittels Tuschelinien, was den Bildern eine große Filigranität verleiht. Die Flächen liegen nebeneinander oder überlagern sich, wobei die einzelnen Schichten immer erkennbar bleiben. So entsteht Tiefenwirkung und gleichzeitig Transparenz, ein für Helsens Werk essentielles Anliegen: soll doch am fertigen Bild die Werkgenese direkt erfahrbar und in Gedanken verfolgbar sein.

STATIONEN

  • 1962 geboren in Hoogstraten (BE)
  • 1980-84 Studium der Malerei bei Beppe Assenza
  • 1984-86 Pädagogische und freikünstlerische Arbeit
  • 1986–98 Begründung und Leitung der Malschule am NHV, Dortmund
  • 1995 Geburt von Sohn Mathias
  • 1998–2012 Dozentin an der Assenza Malschule, Münchenstein
  • Seit 2012 Leitung NetzWerk Malerei Münchenstein
  • Zahlreiche Einzel- und Gruppen-Ausstellungen im In- und Ausland